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Miriam Bajtala, Künstlerin Wien miriambajtala.org de
IN MEINEM NAMEN
Doppelvideoprojektion
Einladungskarte
Videostill, der Chor
Ausstellungsansicht
Ausstellungsansicht
Ausstellungsansicht
Videostill,die Rede
Videostill,die Rede
Videostill,die Rede
Videostill,die Rede
Videostill,die Rede
Ausstellungsansicht
Videostill,die Rede
Plakat
Mitwirkende, Chor
Legende
Video 1: Chor                Video 2: vier Reden
HDV / PAL / Farbe / stereo sound
deutsch mit englischen Über-/ Untertiteln
13:27 min., loop
2013


Mit ihrer für die Ausstellung in der Secession konzipierten und realisierten Arbeit in meinem Namen knüpft Miriam Bajtala an das Thema der Rede und den damit verbundenen Repräsentationsfragen an. Sie befragt darin ihre Rolle als Künstlerin, indem sie ihre Selbstwahrnehmung den Sichtweisen von vier Kulturschaffenden gegenüberstellt. Hierfür beauftragte sie eine Künstlerin, eine Kuratorin, einen Kurator und eine Autorin, jeweils eine Rede in ihrem Namen zu verfassen, also stellvertretend für sie über ihre Arbeit zu sprechen. In dem Video vier Reden stellt die Künstlerin sich selbst dar und repräsentiert zugleich die vier, von ihr autorisierten StellvertreterInnen in ihren unterschiedlichen Rollen. Vor neutralem schwarzem Hintergrund ist die Künstlerin vier Mal nebeneinander im Close-up zu sehen, sie spricht mal direkt in die Kamera, mal aus dem Off oder im Flüsterton. Die eigene, als Reaktion auf die vier in Auftrag gegebene Reden verfasste (Gegen-) Rede inszenierte Miriam Bajtala durch einen „Chor“, eine Gruppe an Menschen, die ihrem offenen Aufruf gefolgt waren, an einer Kunstaktion teilzunehmen und gemeinsam einen Text vorzutragen. Im Video Chor sieht man, wie die Gruppe den Hauptraum der Secession betritt – allein die Größe der Gruppe schrieb einen großen Raum vor –, sich aufstellt und anschließend im Chor die Rede Miriam Bajtalas spricht. Konsequent eröffnet der Satz „Ich möchte laut sein“ die Rede. Übertitel erleichtern es, dem Text zu folgen – ähnlich wie in einer (fremdsprachigen) Oper.
In der Installation werden die Videoarbeiten Chor und vier Reden auf einander gegenüberliegende Wände projiziert, die ProtagonistInnen treten abwechselnd in Aktion. Der Perspektivenwechsel – vom Close-up im Video vier Reden zur Totalen in Chor – ist auch auf räumlicher Ebene zu verstehen. Der um ein Vielfaches größere Hauptraum wird in das zu einer Black Box verwandelte Grafische Kabinett buchstäblich projiziert. Mit der räumlichen Zusammenführung wirft Miriam Bajtala die Frage nach der jeweiligen Charakteristik sowie dem Repräsentationscharakter des Raumes auf: Das Erhabene des White Cubes konfrontiert sie mit der Intimität des Grafischen Kabinetts.
Pressetext Secession (Jeanette Pacher)
 
Textstütze während des Drehs
Legende